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Tanja Schwarz (*1987, CH) ist eine schreibende Künstlerin und künstlerisch Forschende und arbeitet an den Schnittstellen von Philosophie, Literatur, Bildender Kunst und Nicht-Kunst. Sie würde gerne verstehen,was es bedeutet, „hier“ zu sein und „ich“ zu sagen.
Ausgehend von der Frage „Wie sollen wir leben?“ umkreist sie in transdisziplinär forschenden Langzeitprojekten die Paradoxe moderner individualistischer Lebensentwürfe und das Verhältnis von Witz und Verzweiflung. Sinnverdrehende poetische Verfahren bilden dabei den Versuch, den Labyrinthen des Verstehens mit einem heiteren Trotz zu antworten und anthropozentrische Selbstverständnisse und Weltbilder zu irritieren. Insbesondere der Bedeutungsambiguität in komplexen Text-Bild-Beziehungen kommt dabei die Funktion zu, neue Wahrnehmungen in Kraft zu setzen und das Ich auf ein Denken und Handeln zu öffnen, das dem Unlösbaren und der Komplexität der Gegenwart nicht ausweicht.
Seit 2021 forscht sie im Rahmen ihres PhD-Projekts “Theorie der kleinen Rettung” (Kunstuniversität Linz) zu poetischen Verfahren im Umgang mit existenzieller Ratlosigkeit und dem Potential des Verlorengehens. Sie arbeitet und lehrt am Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie lebt zurzeit in Biel und arbeitet an einem Gedicht, dass in der ersten Zeile feststeckt.
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Tanja Schwarz (*1987, CH) is a writer-artist and artistic researcher, navigating at the confluence of visual art, philosophy and poetry. She would like to understand what it means to be “here” and to say “I” or “world” or “possibility”. Through drawing, writing and essay video she researches on ambiguity in image-text relationships and the interplay between wit and despair. Since 2021 she is part of the Transdisciplinary Artistic PhD Group “Der zu teilende Teil” (ZHdK & University of Art Linz). Actually, she would have wanted to become a marine biologist. She currently lives in a small town at a lake.